Tag des offenen Bauernhofes
08721/8414
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Auf dem Hof der Familie Hirl in Mertsee gab es für die Besucher am Sonntag viel zu entdecken. Begleiten Sie uns auf den Internetseiten von Hirl-Technik auf einen Rundgang durchs Hoffest.
Rund 7000 Besucher strömen zum Tag des offenen Hofes. Es gab viel Interssantes für allen Jungen und jung gebliebenen.
Vor allem für die städtischen Einwohner gab es viel neues zu sehen...
Am Sonntag den 17. August 2008 fand das Hoffest beim Hirl in Mertsee statt. Unter anderem sahen Sie auf dem Ausstellung in im praktischen Einsatz den Melkroboter, Selbstfahrfuttermischwagen, Teleskoplader, die Holzernte mit dem Harvester im angrenzenden Wald, Rückewagen, Hackmaschinen und Spaltgeräte.
Ein Festgottesdienst, zelebriert von Pfarradministrator Professor Dr. Dr. Karl Hausberger, eröffnete die Veranstaltung.
Den musikalischen Rahmen besorgten der Jagdhornbläserchor Eggenfelden und die Chorgemeinschaft Dietersburg-Thanndorf mit Dirigentin Ulrike Manzinger.
Die Schatzsuche im Sandhaufen war eine der Attraktionen für die Kinder beim Tag des offenen Hofes. Die Buben und Mädchen mussten dabei Holztaler im Sand finden, die sie anschließend gegen Milchprodukte eintauschen konnten.
Eine Reihe weiterer Angebote sorgte dafür, dass dem Nachwuchs nicht langweilig wurde:
Ein verzwickter Hindernisparcours sorgte für ein spannendes Rennen mit den Deutz Tretbulldogs.
Vor allem die Mädchen interssierten sich fürs gemeinsame Basteln. Der Basteltisch lockte mit vielen Möglichkeiten zum kreativen Spielen. Der Hauswirtschaftliche Pflegedienst kümmerte sich derweil um die Betreuung der Kinder und liefterte kreative Bastelideen.
Da waren wieder alle dabei: Unsere Luftballonkünstlerin zeigte den Kindern, was man so alles mit den aufblasbaren Ballons machen kann!
Der Erlös des Kuchenverkaufs wurde den krebskranken Kindern in der Schwabinger Kinderklinik über die Elterninitiative krebskranke Kinder München e. V. gespendet.
Großes Interesse fand bei den Besuchern der Melkroboter im Laufstall, der rund um die Uhr für die 70 Fleckvieh- und Schwarzbuntkühe arbeitet. Auch für die Kinder war ein Programm zur Unterhaltung vorhanden. Am stärksten frequentiert war der große Sandhaufen, der zur Schatzsuche einlud. Wer einen Holztaler ausschaufelte, konnte sich bei der Molkerei Frischli ein Milchprodukt abholen. Auch der aus Strohballen aufgestellte Parcours für Fahrten mit den bereitstehenden Tretschleppern war immer gut ausgelastet.
Grußworte sprach die Bayerische Milchkönigin Christa Rappensperger aus Mühldorf. Solche Informationstage würden dem Verbraucher Einblicke in die moderne Landwirtschaft ermöglichen. Er könne dabei endlich das alte Klischee vom Bauern mit der Mistgabel ablegen und sich neue Eindrücke verschaffen. Denn der Landwirt sei heute längst kein einfacher Bauer mehr. Sie selbst stamme aus einem Milchviehbetrieb und arbeite an freien Tagen gerne daheim mit. Ihr Wunsch wäre es, dass sich die Gäste bewusst machen, um welch hochwertiges Produkt es sich bei der bayerischen Milch handelt.
Kreisbäuerin Maria Maierhofer dankte der Milchkönigin für deren Engagement. Stellvertretende Landrätin MdL Edeltraud Plattner meinte, solche Informationstage seien besonders für die nichtbäuerliche Bevölkerung interessant. Hier könnten sie sehen, wie ein fortschrittlicher Hof geführt und wie gearbeitet und produziert wird.
Kreisobmann Paul Schwarz vom BBV gab sich für die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft optimistisch. Zum einen weil Lebensmittel wieder etwas mehr wert seien, zum anderen weil die Voraussetzungen im Rottal mit guten Böden und genügend Niederschlägen vorhanden wären. Außerdem sei die beste Ausbildung gewährleistet.
Wie geht es mit den Ausgleichszahlungen und den staatlichen Auflagen weiter und werden die Märkte Gewinn bringende Erzeugerpreise zulassen?
Nur ein gemeinsamer Berufsverband könne, so Schwarz, die Probleme der Landwirte lösen, weil man bei der Politik nur Gehör finde, wenn auch mit einer Stimme gesprochen werde.
"Jeden Tag", so klagte der Kreisobmann, "kommen aus den Ministerien von Brüssel und Berlin neue Ideen und Auflagen." Nur ein starker Bauernverband mit einem Präsidenten Gerd Sonnleitner an der Spitze könne diese Herausforderungen meistern. Mit einem Geschenk und einem Blumenstrauß für Theresia Hirl bedankte sich Schwarz bei der Familie Hirl abschließend für die Ausrichtung des Tag des offenen Hofes.
Auf dem Betriebsgelände des so genannten Friedelmoierhofes waren viele Erzeugergemeinschaften und Genossenschaften, Land- und Forsttechnikfirmen, Molkereien, Landhandel und Maschinenring mit ihren Beratungsfachleuten vertreten. Außerdem die Berufsgenossenschaft für Unfallverhütung und das Amt für Landwirtschaft und Forsten.
Insgesamt waren etwa 30 Aussteller, bäuerliche Selbstvermarkter und der Hauswirtschaftliche Verein vor Ort, um die rund 7000 Besucher umfassend zu informieren.
Frau Schöberl und Kollegen von der Firma Technolit, Silicon Form Maier aus Türkheim und Unterholzner Photovoltaik
Herr und Frau Franzl aus Oberkorb mit Spirituosen und Gemüse, Bäuerliche Direktvermarkter zwischen Rott und Inn und die Frischli Milchwerke
Die Bayerische Jungbauerschaft, Weingut Stift Reichersberg und Bauerhof-Eis Familie Kern
Das Schreiner Gewerbe war vertreten, das Amt für Landwirtschaft und Forsten Pfarrkirchen und der Hauswirtschaftliche Pflegedienst
Dorfner Gartengeräte Falkenberg, Beweka Firma Toni Vögl Geisenhausen und die GFN Gesellschaft zur Förderung der Fleckviehzucht in Niederbayern
Faresin Fütterungstechnik und Teleskoplader Firma Hirl, Mertsee
MR Maschinenring Rottal/Inn, Der Ölfranz - Firma Franz Braun Teleskopladervermietung aus Oberharthausen und Firma Andreas Rothmeier Grünraumpflege, Wurmannsquick
Firma Willi Rothmeier, landwirtschaftliches Lohnunternehmen mit dem John Deere aus Wurmannsquick, Josef Naderer, Pischelsberg mit New Holland Großpackenpresse und Firma Rottaler, Holzrückebetrieb aus Thal
Huemer Hubert - Werkzeuge, Firma Rüdel Gülleausbringung, Firma Michael Hirschberger, landwirtschaftliches Lohnunternehmen, Firma Haas Fertigbau - Falkenberg
Alois Hirl stellte seinen 68 Hektar großen landwirtschaftlichenBetrieb, einschließlich 23 Hektar Wald, vor. Grundlagen der Bewirtschaftung seien der Anbau von Winterweizen, Wintergerste, Silo- und Körnermais plus Kleegras. In Hinsicht auf eine mögliche Bodenerosion werde eine pfluglose, konservierende Bodenbearbeitung vorgenommen. Beim Rundgang stellte Hirl die den Betrieb mit Wärme versorgende Hackschnitzelheizung vor und bedauerte, dass in fast keinem öffentlichen Gebäude diese Energieform eingesetzt würde.
Weiter zeigte er die Kälberaufzucht im Freien in Iglus, eine Haltungsform die sich auf dem Betrieb bewährt habe, wie Hirl versicherte.
Wir danken vor allem
Sehr gut besucht war die Vorf&uum;lhrung des Holzhäcksler, der Hackschnitzel produzierte. Und im betriebseigenen Wald konnte die Holzernte mit einem Harvester beobachtet werden. Auch die von der BJV-Kreisgruppe Eggenfelden durchgeführte Pfostenschau mit Jagdhunden fand das Interesse der Besucher. Zwischendurch zeigte der Jagdhornbläserchor Eggenfelden sein Können.
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